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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Haus und Garten

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Humus und Gründüngung

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Um den Gartenboden zu verbessern stehen neben dem selbst hergestellten Humus noch andere Humusdünger zur Verfügung.

Mist als Humusdünger

Mist als Humusdünger kann mit normalem Kompost gemischt oder gelagert und Kompostiert werden. Mistkompost sollte mit reichlich feuchter Erde oder Gesteinsmehl angesetzt werden. Auch pflanzliche Abfälle können untergemischt werden. Nach etwa drei Wochen ist daraus ein nährstoffreicher Naturdünger geworden, der auf die Beete ausgebracht werden kann.

Für Tomaten, Paprika und Gurken wird er am besten flächig ausgebracht. Für Radieschen, Rettich, Möhren und Kohl sollte er etwa 12 Monate Kompostiert und abgelagert werden.

Wurmhumus

Ein besonders guter Humus wird durch die Roten Kompostwürmer erzeugt. Sie vermehren sich sehr stark und verarbeiten eine große Menge organischen Materials. Wurmkompost hat eine sehr gute Krümelstruktur, einen hohen Nährstoffgehalt und weist einen hohen Gehalt an Mikroorganismen auf. Der Kompostwurm lebt unter Blättern und anderem organischem Material und dringt nur wenige Zentimeter unter die Erdoberfläche vor, wo er organisches Material als Futter sucht, welches er in Wurmhumus umwandelt. Durch den Wurmhumus entstehen im Garten zusätzliche Nährstoffe, die Pflanzen besser wachsen lassen.

Gründüngung

Gründünger wird alternativ zum Mist oder Kompost verwendet. Als Gründünger eignen sich verschiedene Kleesorten, Lupinen und Kresse. Er kann als Sommer- oder Winterdünger eingesetzt werden. Diese Pflanzen nehmen den in der Luft vorhandenen Stickstoff auf, leiten ihn in die Wurzeln weiter wo er sich anreichert und von Bakterien in, für die Pflanzen nutzbare Form umgewandelt wird. Verrotten die Pflanzen, wird der Boden mit Nährstoffen angereichert, wodurch zusätzlicher Dünger überflüssig wird.

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Die Aussaat von Gründünger erfolgt vor allem im Herbst, wenn die Kulturpflanzen vom Beet abgeräumt sind und bildet eine Nachfrucht, die mit dem ersten Frost abstirbt. Danach werden die Pflanzen ausgerissen und Kompostiert, oder man lässt sie liegen bis sie angewelkt sind und arbeitet sie in den Boden ein. Im Spätsommer ausgesäte Gründüngerpflanzen nehmen die von den Kulturpflanzen nicht benötigten Nährstoffe auf und lagern sie in der eigenen Pflanzenmasse ab. Bei der Zersetzung der Pflanzen werden die Nährstoffe wieder frei und stehen den Sämlingen und Setzlingen im Frühjahr zur Verfügung.